Pumpkin Joe im Oltner Tagblatt

Pumpkin Joe im Oltner Tagblatt

Am Donnerstag, 9. Oktober erschien im Oltner Tagblatt ein Bericht über den Kürbishöhler „Pumpkin Joe“ unter dem Titel „Soger Victorinox ist von diesem Werkzeug begeistert“.
Lesen Sie hier den Bericht von Rahel Bühler:

«Sogar Victorinox ist von diesem Werkzeug begeistert»

Mit präzisen Handgriffen höhlt Patrick Ackermann den Halloweenkürbis aus. «Es stimmt schon, es braucht ein wenig Übung», meint er schmunzelnd. Davon hat der Neuendörfer mittlerweile reichlich. Die Idee kam ihm nämlich vor 16 Jahren, als die Guggenmusik, in der seine Ehefrau Silvia damals aktiv war, eine Halloweenparty veranstaltete. Jedoch hatten sie kein geeignetes Werkzeug, mit dem die Kürbisse, die als Dekoration dienen sollten, ausgehöhlt werden konnten. Silvia Ackermann: «Wir haben es mit Löffeln versucht.» Das kann es nicht sein, dachte sich der gelernte Werkzeugmacher und machte sich an die Arbeit. Aus einem Sägeblatt und einem Griff aus Holz fertigte er den Prototypen, den die Guggenmusik anschliessend erfolgreich verwendete. Weil der Holzgriff nicht so recht zu überzeugen vermochte, versuchte es Patrick Ackermann mit einem solchen aus Aluminium. «Doch das hat auch nicht rentiert», sagt er. Also entschied er sich für einen Griff aus Kunststoff.

«Pumpkin-Joe»

Die Jahre zogen ins Land und das Projekt «Kürbishöhler» geriet ein wenig in Vergessenheit. Bis es vor fünf, sechs Jahren plötzlich wieder zum Thema wurde. Das Produkt, so wie es sich jetzt präsentiert, besteht aus einer Schlaufe aus rostfreiem Federstahl und einem Kunststoffgriff. «Bevor ich jedoch mit der Produktion starten konnte, musste ich zuerst die Spritzform entwickeln, in die ich den Kunststoff giessen konnte», erläutert Patrick Ackermann sein Vorgehen. Als dies getan war, produzierte er insgesamt 1000 Stück. Den Stahl für die Schlaufen bezieht Ackermann von einem Zürcher Stahlhändler.

Damit der Kürbishöhler auch verkauft werden kann, schaltete er zur gleichen Zeit eine eigene Homepage mit Produktinformationen und Rezepten auf. Dazu kreierte er eigens einen Namen für das neue Werkzeug: Pumpkin-Joe. «Pumpkin heisst Kürbis auf Englisch. Von daher war der erste Teil schnell gefunden», sagt Ackermann. Auf den zweiten Teil habe ihn ein Kollege gebracht. Über diese Internetseite, die einen eigenen Shop beinhaltet, verkauft Ackermann seine Erfindung. Ausserdem besucht er regelmässig Märkte in der ganzen Region. «Erst kürzlich stellten wir am Kürbisfest in Boningen aus», erklärt Patrick Ackermann. An solchen Märkten müsse er das Produkt demonstrieren, damit die Kunden auf das Werkzeug aufmerksam werden, sagt Ackermann. Die dafür verwendeten Kürbisse stammen von regionalen Bauernhöfen, zum Beispiel aus Niederbuchsiten oder Boningen. Neben dem Werkzeug kann man bei Patrick Ackermann auch fertig geschnitzte Halloweenkürbisse kaufen. Jedoch nur auf Bestellung, wie er sagt.

Positives Feedback

«Wir können jeweils einen Verkaufsanstieg vor Halloween feststellen», erklärt Patrick Ackermann. Bisher habe er über den Internetshop und die Marktbesuche 700 Stück innerhalb der letzten vier Jahre verkauft. Reich werde er dabei nicht und will es auch nicht: «Ich mache das zum Spass. Ich war schon immer ein kreativer Mensch, der gerne bastelt.»

Von Kindergärten über Hausfrauen und Bastelläden kann Ackermann alles zu seiner Kundschaft zählen. «Die entfernteste Lieferung ging an einen Kindergarten in der Ostschweiz», erzählt Silvia Ackermann lachend. Das Feedback sei bis jetzt durchs Band positiv ausgefallen, gibt Patrick Ackermann zu Protokoll. Am Gewebe- und Industrietreff in Neuendorf (wir berichteten) traf Patrick Ackermann auf den CEO vom Schweizer Messerhersteller Victorinox, Carl Elsener, und konnte ihm seine Entwicklung vorstellen. «Er war begeistert», sagt Ackermann stolz. Das Werkzeug eignet sich auch für das Aushöhlen von Zuckerrüben. Da sowohl Kürbisse als auch Zuckerrüben nur zu einer bestimmten Jahreszeit gedeihen, könnte man meinen, dass der Kürbishöhler nur im Herbst zu gebrauchen sei. Laut Ackermann kann man ihn aber auch im Sommer für Melonen und Ananas gebrauchen und das Fruchtfleisch in einer Schale anrichten.

Kein Ausbaupotenzial

Auf die Frage, ob er sein Sortiment mit weiteren Modellen zu erweitern gedenkt, antwortet Ackermann ganz klar mit Nein: «Der Aufwand für dieses Produkt war schon recht gross. Abgesehen davon bin ich damit voll und ganz zufrieden.» Und wer weiss, vielleicht kann der Neuendörfer die Marktlücke, welche es offenbar gibt, mit seiner Erfindung schon bald in der ganzen Schweiz füllen.

 

Quelle

Zum Originalbericht auf oltenertagblatt.ch oder in der iPad-Version
Text: Rahel Bühler
Bild: Hansruedi Aeschbacher

 

Pumpkin Joe im Oltner Tagblatt

Pumpkin Joe im Oltner Tagblatt

Kürbisfest mit Kürbishöhler Demonstration!

Besuchen Sie unseren Stand am Kürbisfest in Boningen!

Am 27./28. September, 10.00 – 18.00 Uhr.

Beim Kreuzplatzhof, Boningen

Pumpkin Joe - Der Kürbishöhler

Wir führen den Kürbishöhler vor und zeigen Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten unseres Höhlers.

Zusätzlich können Sie sich in der Festwirtschaft mit Kürbissuppe, Bratwürsten und in der Kaffeestube mit hausgemachten Kuchen verpflegen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Gwundernasen-Team

 

 

 

Klosterkilbi St. Urban

Pumpkin Joe an der Klosterkilbi in St. Urban

Besuchen Sie uns

Am Sonntag, 13. Oktober 2013 finden Sie uns an der Klosterkilbi in St. Urban – Roggwil. Zusammen mit unserem Partner-Shop „Gwundernase.ch“ freuen wir uns Ihnen ein reichhaltiges Sortiment an Bastelutensilien und feinen, ausgewählten, herbstlichen Delikatessen anzubieten. Selbstverständlich können Sie dort auch den „Pumpkin Joe„-Kürbishöhler live testen und kaufen.

Über die Klosterkilbi

Die Klosterkilbi St. Urban ist eine beliebte und Jahrhunderte alte Tradition, die jeweils am zweiten Oktober-Sonntag eine grosse Besucherschar anzieht.

Seit dem Jahr 1778 ist der Tag der St. Urbaner Kirchweihe stets der zweite Sonntag im Oktober, obwohl das Patrozinium des Urban I. auf den 25. Mai (Urbanstag) fällt.

Der heilige Urban war der 17. Papst und er übte dieses Amt von 222 bis 230 aus. Sein Name bedeutet «der Städter» (lateinisch). Historisch ist über ihn wenig bekannt. Die Kirche feiert den 25. Mai als seinen Gedenktag, der nach alter Überlieferung vermutlich sein Todestag ist.

Urban geniesst in erster Linie grosse Verehrung in Weinbaugebieten, vor allem in Franken, Baden, Österreich und im Elsass. Er gilt dort als Schutzherr/Patron der Winzer, des Weines und der Weinberge. Der Urbanstag fällt in die Zeit der beginnenden Rebenblüte und ein alter Spruch besagt: «Hat Urbanstag schön Sonnenschein, verspricht er viel und guten Wein».

Im Laufe der Zeit wurde aus dem Patroziniumsfest (Kirchweihe) immer mehr ein weltlicher Anlass. Die Kilbi wurde zum Inbegriff des Volksfestes, eines Herbstfestes, bei dem unterschwellig auch der Erntedank mitschwang.

Text und Bildquelle: klosterkilbi.ch
Kürbisrisotto mit Walnuss

Kürbisrisotto mit Walnuss

Zubereitung: ca. 40 Minuten
Für 2 Personen

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 El Butter
  • 5 El Öl
  • 150 g Risottoreis
  • 100 ml Weißwein
  • 5 Stiele Petersilie
  • 2 El Walnusskerne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Zwiebel würfeln. Kürbis putzen, mit einem Löffel entkernen und das ungeschälte Fruchtfleisch 1,5 cm groß würfeln. Brühe in einem Topf erhitzen und warm halten.
  2. Butter und 1 El Öl in einem weiten Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis und Reis zugeben und 2 Min. mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. So viel Brühe zugießen, dass der Reis bedeckt ist. Offen bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 25 Min. garen. Dabei immer wieder etwas heiße Brühe zugießen, sobald sie vom Reis fast eingesogen ist.
  3. Petersilie abzupfen und hacken. Walnüsse hacken und mit der Petersilie und 4 El Öl mischen.
  4. Risotto mit Salz und Pfeffer würzen und den Käse unterrühren. Mit dem Walnuss-Petersilien-Öl servieren.
Quelle: essen & trinken
Kürbis im Garten

Kürbis pflegen – 6 Tipps

Kürbisse brauchen viel Pflege

Kürbisse sind etwas richtig Tolles, denn man kann sie nicht nur essen, sondern damit auch das Haus oder den Garten schmücken. Besonders zur Halloween-Zeit sieht ein ausgehöhlter Kürbis mit einem gruseligen Gesicht sehr schön aus. Damit Ihre selbst angepflanzten Kürbisse prächtig gedeihen, sollten Sie bei der Pflege so einiges beachten. Wir haben hier für Sie einmal die wichtigsten Pflegetipps zusammengestellt.

Kürbis pflegen – 6 Tipps

Tipp 1:

Kürbisse benötigen sehr viel Sonne und Nährstoffe (weniger Stickstoffe), weshalb sie während des Wachsens immer wieder einmal gedüngt werden müssen. Ideal ist es, wenn sie deshalb schon vorab in einen gut gelockerten Boden gesetzt werden, auf dem Kompost ausgebracht wurde.

Tipp 2:

Während länger andauernden Trockenzeiten müssen die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden. Gegossen wird der Kürbis entweder am Morgen oder in den frühen Abendstunden.

Tipp 3:

Befinden sich im Kürbis-Beet zahlreiche Schnecken, was gerade bei den kleinen Pflanzen oft sogar zu deren Bedrohung führt, sollte dem Problem mit etwas Schneckenkorn zu Laibe gerückt werden.

Tipp 4:

Schlecht entwickelte Kürbisse sowie faulige Früchte sollten stets sofort vom Pflanzenstock entfernt werden, damit die guten Früchte mehr Nährstoffe abbekommen und sich dadurch noch besser entwickeln können.

Tipp 5:

Eine dünne Mulchschicht hält den Boden rund um den Kürbis locker. Außerdem wird so der Boden auch noch gleichmäßig feucht gehalten, was sehr gut für die Entwicklung der Kürbisse ist.

Tipp 6:

Häufig bilden sich an den Unterseiten der Ranken Wurzeln. Die Bildung der Wurzeln können Sie fördern, indem Sie die Pflanzenteile anhäufeln. Dadurch fördern Sie übrigens auch noch die Nährstoffzufuhr.

Quelle: GartenTipps.com
Bildquelle: fritz zühlke  / pixelio.de
 
Klassische Kürbissuppe

Klassische Kürbissuppe

Zubereitung: ca. 30 Minuten
Kochen: ca. 25 Minuten
Für 6 Personen

Zutaten

  • 1 Zwiebel, gehackt 1 TL Curry
  • Butter zum Dämpfen
  • 400 g Kürbis, z.B. Knirps, Butternuss oder Moschus gerüstet, in Stücke geschnitten
  • 1 kleines Rüebli oder 1 Stück Knollensellerie, gerüstet, in Stücke geschnitten
  • 1 kleine Kartoffel, gerüstet, in Stücke geschnitten
  • 8 dl Gemüsebouillon
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 180 g Crème frâiche

Kürbiskernöl und Kürbiskerne zum Garnieren

Zubereitung

Zwiebel und Curry in Butter andämpfen. Kürbis, Rüebli und Kartoffel dazugeben, mitdämpfen. Bouillon beifügen, aufkochen, würzen. Zugedeckt 20-25 Minuten köcheln.
Suppe pürieren, abschmecken. In vorgewärmten Suppentellern anrichten. Crème frâiche daraufgeben, garnieren.

Die Suppe kann portionenweise tiefgekühlt werden bis zur nächsten Saison oder in saubere Flaschen heiss abgefüllt werden und im Kühlschrank bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden.

Für eine dickere Suppe werden stärkehaltigere Kürbisse wie Potimarron (Knirps) oder Butternut verwendet. Suppe aus grösseren, wässrigeren Kürbissen wie dem Gelben Speisekürbis oder Muskatkürbis (Moschus) können mit einer Kartoffel angereichert werden.

Der Knirps (Potimarron) kann mit der Schale verwendet werden. Es werden nur unschöne Stellen entfernt.

Bildquelle: Christa Nöhren / pixelio.de